Wenn mich jemand fragt, was ich denn am Abend so kochen werde und ich sage, dass Quinoa auf meinem Teller landen wird, dann ernte ich meistens verwirrte Blicke. „Ki-was?“ – „Quinoa!“.
Quinoa ist eins der aufstrebenden Lebensmittel unserer Zeit. Das liebevoll als „Gold der Inkas“ bezeichnete Korn ist bei gesundheitsbewussten Amerikanern schon lange im Trend.
Was so toll daran ist? Es ist unglaublich gesund! Der Eiweißgehalt ist für ein pflanzliches Produkt unübertroffen und auch die restlichen Werte für Vitamine, Mineralstoffe etc. sind unglaublich hoch.
Was ich auch erst seit heute weiß: Quinoa soll sogar Migränepatienten helfen. Angeblich soll es helfen, die Blutgefäße zu entspannen, die sich bei Migräne so schmerzhaft verengen. Tatsächlich hatte ich noch nie einen Migräne-Anfall nach einer Mahlzeit mit Quinoa. Ob das nun ein Zufall ist oder nicht, lasse ich mal so dahingestellt.

Quinoa kann auf viele unterschiedliche Arten ins Essen eingebaut werden. Eine meiner Lieblingsvariante sind Patties/Bratlinge. Bratlinge mit Quinoa werden außen herrlich knusprig! Außerdem verleiht das Korn den Patties sofort einen herrlich nussigen Geschmack. Probiert’s mal!

Quinoa-Patties

Zutaten (für 4 große Portionen)

ca. 250g Quinoa – ungekocht
3 Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Bund Schnittlauch
2-3 Eier (M)
1 Handvoll geriebenen Käse (z.B. Edamer)
evtl etwas Paniermehl
Salz und Pfeffer
Salat

Ich koche das Quinoa immer in einer Pfanne. Hierzu gebe ich zum Quinoa die dreifache Menge Wasser und lasse alles ca. 20 Minuten köcheln. Anschliessend müssen die Körner ca. 10 Minuten ziehen. Das Quinoa darf für die Bratlinge lieber zu lange als zu kurz kochen, sonst zerfallen die Bratlinge schnell.

Die Lauchzwiebeln, den Schnittlauch und den Knoblauch fein hacken. Wenn das Quinoa Zimmertemperatur erreicht hat, zusammen mit 2 (verquirlten) Eiern und dem Käse untermischen. Im Idealfall hat man nun eine schöne Matschepampe. Ist die Masse noch zu trocken, einfach das dritte Ei noch hinzugeben. Außerdem gebe ich immer noch eine Handvoll Paniermehl dazu. So wird die Kruste noch knackiger.

Nun muss die Masse nur noch zu kleinen Bratlingen geformt und in einer Pfanne knusprig ausgebacken werden. Ich rate, lieber kleinere Bratlinge zu machen. Die lassen sich leichter wenden!

Ich serviere die Quinoa-Patties am liebsten einfach nur zu Salat mit einem leichten, unaufdringlichen Dressing.

Fertig!

Genießt die Patties heiß! Dann zieht der Käse noch so herrliche Fäden!

Habt ihr schon mal mit Quinoa gekocht? Ich brauche neue Rezepte!

Guten Appetit,

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